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Essbare Kunst

Eine mit Klebeband aufgeklebte Banane des Künstlers Maurizio Cattelan, die für 120.000 Dollar verkauft wurde, wurde von einem anderen Aktionskünstler noch während der Ausstellung publikumswirksam verspeist. Die Kunstgalerie, wo dieses bedeutende Ereignis stattfand, ist der Meinung, dass der Käufer nicht geschädigt wurde, da das Kunstwerk nach wie vor in Form der Wand, des Klebebandes und der künstlerischen Idee, die diese Installation hervorbrachte, bestand hat.
Was der Maurizio Cattelan selbst dazu meint, ist nicht bekannt*.
Die Zeiten, in denen sich Beuys über die Reinigung seiner Badewanne empört hat und geklagt hat, dass sein Kunstwerk zerstört wurde, scheinen durch die Fortschritte der Kunst und der Gesellschaft endgültig überwunden zu sein. Man denke nur, damals wurde seine Installation auf lediglich schlappe 80.000 DM geschätzt. Und die Mullbinden, die Pflaster und das Fett (von anderen unappetitlichen Sachen ganz zu schweigen) aus seiner Badewanne waren nicht einmal essbar.

* Wenn Sie mich fragen, da steckt er mit den anderen Halunken unter einer Decke. Mir soll das Recht sein, solange das Publikum so bescheuert ist, auf so was reinzufallen!

One Comment

  1. Mihai wrote:

    În articolul „Nocciola Day, o toaletă din aur și fotbalul lui Bolsonaro. Revista presei internaționale”, Dan Alexe ne informează că:

    Amploaiații muzeului s-au prefăcut că nu protestează, arătând că cineva a pregătit bine gestul publicitar.

    Aaaa, daaa? Adică? (Da’ eu mai bine mă prefac că tac.)

    luni, decembrie 9, 2019 at 16:24 | Permalink

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