Nachdem ich den Joscha Bach „ausgegraben“ habe, habe ich mich an eine Episode von damals erinnert, als er noch ein eifriger Kommentator bei „nensch“ (RIP) war. Seine Kommentare boten so gut wie keine Angriffsfläche. Aus diesem Grund wurde ihm von einem Konkurrenten – in neidvoller Anerkennung – der so einfallsreiche Spitzname „Panzerkreuzer“ verpasst. Ein anderer Konkurrent, dessen Namen ich auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin unerwähnt lasse, hat dennoch mal ein Haar in der Suppe entdeckt: Der deutsche Nazismus wurde von Joscha Bach als „Faschismus“ bezeichnet. Diese schreckliche Angewohnheit der Ossis wurde als „Dudenisierter DDR Duktus“ aufs Schärfste kritisiert. Die Wortmeldung habe ich natürlich, völlig unabhängig von der sachlichen Dispute, genüsslich ausgeschlachtet, wie man hier nachlesen kann. Wenn etwas sich wie „Direkter Darmdurchgang“ anhört, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ein solcher, also Dünnschiss. Noch etwas: Die Unterstellung, dass ich wegen dieses „Stabreims“ neidisch sein könnte, zeugt von einer pathologischen Selbstüberschätzung.
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